Ich, sich, Sicht, Gesicht?

was ist es nur, dass mich nicht davon loskommen lässt?…

Ich grüble und komme doch nicht zu einer eindeutigen Erkenntnis.  Sehr wahrscheinlich ist aber, dass mein Mentor und künstlerischer Freund  Rolf Schanko Recht hat, der in einer Laudatio zu einer meiner ersten Ausstellungen vor fast 10 Jahren meinte, meine Auseinandersetzung mit einem Thema grenze an Besessenheit, eine Besessenheit in positivem Sinne….

Die Auseinandersetzung mit einem Thema in endlosen Stunden des Beobachtens, Skizzierens im Strassencafe, auf einer Parkbank, im Restaurant, das Ansprechen von wildfremden Menschen um sie zu fotografieren oder skizzieren…. das macht die Faszination der Malerei für mich aus. Dieser eine, magische Moment, wo das Gefühl da ist, das will ich malen, das will ich festhalten, diesen Ausdruck, Mimik, Gestik  und wenn das auf der Leinwand, dem Skizzenbuch erscheint, ist ein Moment des absoluten Glücksempfindens.  Dann sind die Selbstzweifel, das Hinterfragen des Tuns vergessen, dann bin ich im Reinen mit mir selbst.

Und nachdem ich die verschiedenen Wochenaufgaben der vergangene 3 Wochen erledigt habe, geht es seit dieser Woche auch im Onlineseminar von Howdoyoukunst um Porträts.  Wen wundert es also, dass ich komplett im Portraitfieber bin :-)

Hier kommen noch die letzen Wochenaufgaben und ich zeige Euch ein paar neue Studien zum Thema “beards and tattoos”…

Woche 8: Amaryllis

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Woche 9: 2 stille Leben ;-)

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Über Instagram habe ich ein schwedisches Bartmodel kennengelernt und er ist meine momentane Muse…doch seht selbst Daniel Jansson:

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Und da das Osterwetter nun endlich verspricht, etwas wärmer und sonniger zu werden, tausche ich Pinsel und Stifte für die nächsten 2 Tage gegen die Golfschläger und freue mich auf eine erste Golfrunde in diesem Jahr…. Euch wünsche ich farbenfrohe Osterüberraschungen und nicht vergessen: colour your life ! ;-)

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2 Kommentare zu Ich, sich, Sicht, Gesicht?

  1. Liebe Dagmar, die “stillen Leben” aus Woche 9 gefallen mir wirklich sehr gut. Es ist angenehm, das die Bildgegenstände einerseits hinter dem Malerischen – hinter Farbe und wie sie aufgetragen ist – zurücktreten. Andererseits aber noch nicht abstrakt werden. Wie als befände sich alles gerade im Verschwinden.

    Viele Grüße
    Annekathrin

    • dagmar sagt:

      Vielen Dank Anni,
      deine Interpretation trifft genau meine Absicht…. das Chaos der Bildvorlage zu beruhigen, aber nicht zu sehr zu abstrahieren…. Danke für dein Interesse an meinem Blog :-)