Erinnerungen und Gerüche…

hängen bekanntlich eng zusammen…

und das habe ich auch beglückt festgestellt, als ich heute intensiv mit Ölfarben und Terpentin gearbeitet habe.

Als Tochter eines Malermeisters bin ich mit dem Geruch von Ölfarben und Terpentin und dem Geschmack der Hasenbrote meines Vaters danach groß geworden. Ich mochte den Geruch schon immer und nachdem ich gerade weder begonnen habe, mit Ölfarben zu arbeiten, kommen natürlich viele  Kindheitserinnerungen wieder hoch.

Zum Beispiel an einen sehr guten Kunden meines Vaters, einem Goldschmied, der einen Boxerhund besaß. Ich weiß nicht, ob er dieses furchteinflößende Tier zur Bewachung seines Geschäftes angeschafft hatte, aber so angsteinflössend Max auf uns Kinder zu Anfang wirkte, stellte er sich schnell als lammfromm und ausgesprochen kinderlieb heraus. Und so lag ich schon bald zusammen mit ihm auf dem Sofa in der Werkstatt des Goldschmieds und teilte geschwisterlich die Hasenbrote aus der nach Ölfarbe riechenden Aktentasche meines Vaters mit ihm. Und diese  wunderbaren Erinnerungen haben dazu geführt, genau mit einem Hundeporträt in die Ölmalerei wieder einzusteigen.  Den Weimaraner  Rani eines unserer Kunden habe ich ja schon vor einigen Wochen mit dem Zeichenprogramm auf meinem IPad verewigt und damit lag es nahe, die Fotos von Rani hervorzuholen und mit einer Ölskizze zu beginnen…  Dafür verwende ich Zeichenkarton in der Größe 100 x 70 cm, welchen ich auf ein Malbrett tackere und auf der Staffelei aufstelle, denn ich male und skizziere grundsätzlich im Stehen.

1. Skizze Öl und Kohle auf Papier

Artelier13-paintings-oil-dog-Erfurt-Kuechler-Dagmar-2015-07-13-001

 

Die kleinen grundierten Leinwände sind auch inzwischen soweit angetrocknet,  daß es auch da mit Ölfarbe weitergehen kann…..

Atelierschnappschuß

2015-07-13 16.06.43

 

 

 

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