Das Glück der Erde…

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liegt auf dem Rücken der Pferde…

heisst ein Sprichwort oder Redewendung und da bin ich wieder ganz nah dran.

Wie schrieb mein künstlerischer Lehrmeister und Freund, der Kölner  Künstler Rolf Schanko anlässlich einer Ausstellung in seiner Einführung: “Dagmar Küchler  reitet nicht – sie hat auch kein Pferd. Aber – sie hat eine Obsession: die künstlerische Auseinander-setzung mit dem Pferd.

Das Pferd, seit Urzeiten Begleiter, Nutztier, Freund, Partner im medizinischen Bereich, Sport-”gerät” und vieles mehr für den Menschen, hat es ihr angetan. So entstand u.a. die Serie “horses”, in der sie deutlich macht, wie sehr sie die Anmut, Grazie, Kraft und Lebensfreude dieser Tiere immer wieder aufs Neue faszinieren. Dahinter stehen endlose Stunden des Beobachtens und Skizzierens auf den Weidekoppeln, beim Trainingsbetrieb und bei Rennen auf der Pferderennbahn in Köln-Weidenpesch, Literaturstudien im Atelier, Studium des Körperbaues, der Bewegungsabläufe dieser Tiere – bis hin dazu, dass ein gut ausgekochter Pferdeschädel bei eBay ersteigert, im Atelier als Anschauungsobjekt und Zierde dient. Ihre Malerei ist ebenso eine Huldigung an die Vitalität. Diesbezüglich bekommt das Pferd bei ihr den Status eines Totem, eines Bezugspunktes für Herkunft, Identität und eigene Lebenskraft. Im Laufe der Zeit sind so  die unterschiedlichsten Ansichten des Pferdes entstanden. Unzählige Skizzen im Skizzenbuch, auf Notizzetteln, Servietten, Bilder in Acryl und Öl auf Papier und Leinwand. Unterschiedliche Darstel-lungsformen und Grade der Realitätstreue geben dem Betrachter Spielraum, sich selbst der Faszination “Pferd” zu nähern oder diese wiederzufinden. Die unterschiedlichen Techniken, Medien und Formate spannen einen extrem weiten Bogen rund um das Thema und deuten damit auch an, das es für sie bei Weitem nicht umfassend ergründet ist…”

Und so ist es sicher kein Zufall, dass mich mein Weg zum Training neuerdings an Pferdekoppeln und einem Reitstall vorbeiführt und ich geradezu einen Zwang verspüre, anzuhalten und mit dem Skizzenbuch erneut dieses Motiv aufzunehmen. Seitdem steckt das Skizzenbuch mit in der Trainingstasche und die ersten suchenden Skizzen sind entstanden. Natürlich merke ich, dass ich mich nach einer längeren Pause wieder in- tensiver mit diesem Thema befassen muss, um die Bewegungsabläufe und Anatomie wieder abrufen zu können, zumal so ein Pferd ja nicht ruhig stehen bleibt. Aber genau  diese Herausforderung  macht den besonderen Reiz aus, ebenso wie die Möglichkeit der Plein-air-Malerei als Abwechslung zu der Porträtmalerei.

Hier nun mal ein bunter Bilderbogen älterer, jüngerer und neuerer Arbeiten und Skizzen zum Thema “Pferd” und damit wünsche ich allseits einen schönen und hoffentlich nicht allzu feucht(fröhlichen) Feiertag  :-)

 

 

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