Der Selfie – Hype….

oder ein immer verfügbares Model für die Künstlerin…

Ich lasse mich ja von jeher nicht gern fotografieren, finde mich nicht fotogen und meide nach Möglichkeit Situationen, in denen frau bewusst fotografiert wird. Daher kann ich den Hype um Selfies auch nicht verstehen oder dass sich Künstlerinnen permanent mit und vor ihren Kunstwerken fotografieren lassen oder per Selbstauslöser Fotos schießen. Mir fehlt so jeder Hang zum Narzismus.

Nichtsdestotrotz habe ich eine ganz persönliche Challenge begonnen, nämlich 20 Selbstporträts mit Spiegel, also nicht von Fotos in begrenzter Zeit zu malen. Ich bin mir jederzeit selbst verfügbar und es reizt mich zu sehen, wie sich Befindlichkeiten und Stimmungen in den Arbeiten ausdrücken werden. Einige vorab gepostete Ergebnisse stiessen auf unterschiedliche Resonanz : “…du bist in natura viel schöner, so siehst du nicht aus, du siehst dich selbst zu streng….” waren Anmerkungen von verschiedenen Seiten, wobei diese überwiegend von “Nichtkünstlern kamen. Dass man nicht zwingend ein schönes Bild von sich  malen möchte (dafür könnte man Photoshop verwenden), sondern dass es um die malerische Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich geht, ist möglicherweise Laien nicht so leicht zu vermitteln.

Inzwischen bin ich bei Nr. 13 angelangt. Ich bin selbst gespannt, wie diese Selbstporträts in Summe wirken werden, da ich das jeweilige Tagesporträt sofort in meinen Zeichenschrank lege und erst nach Vollendung des 20. alle zusammen anschauen werde.

Hier mal ein kurzer Eindruck, wie das Ergebnis so einer 1-stündigen Session aussieht :-)

2017-05-24 16.05.10

In diesem Sinne seit mit mir gespannt und bis dahin : colour your life.

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Staub gewischt und durchgelüftet….

… es geht wieder los

Hier auf meinem Blog war lange Funkstille, was nicht heisst, dass ich nicht künstlerisch gearbeitet habe. Aber eben nur mit halber Kraft.

trotzdem ist einiges entstanden, was ich Euch nicht vorenthalten will….

Hier also eine kleine Auswahl aus den letzten Monaten und Wochen in Öl, Acryl Kohle und , und , und….

ein paar Porträts in kleinem Format, Öl auf Leinwand…

einige Acrylarbeiten unterschiedlicher Formate auf Papier und Leinwand…

 

auch die kleinen skizzenhaften Porträts in Tusche und Aquarell habe ich fortgeführt….

und  Bewegungsskizzen ebenfalls in Tusche und Aquarell…

und Experimente in Kohle und mixed Media, verschiedene Kreidearten kombiniert sowie Acryl zusammen mit Kohle….

Ich hoffe, es war nach der langen Funkstille nicht zuviel des Guten. Auf mein neues Projekt dürft Ihr gespannt sein…davon bald mehr und in diesem Sinne…colour your life!!!

 

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Schon ein paar Tage alt….

ist das neue Jahr inzwischen…

Und eigentlich hatte ich mir für die freien Tage zwischen den Feiertagen einiges vorgenommen. Doch erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt….

Nach dem Vorweihnachtsstress im Geschäft habe ich es gerade noch bis zur Bescherung und der vorgezogenen Feiertagsgans geschafft, um mich dann mit einer gepflegten Erkältung und Mandelentzündung ins Bett zu legen. Also wurde auch nichts aus dem Schwelgen in Farben, sondern Schlafen, Schlafen und nochmal Schlafen…..

Dementsprechend haben wir das neue Jahr auch ganz moderat und gemütlich begrüßt, was den Vorteil hatte, dass kein Kater bekämpft werden musste.  Die erzwungene Ruhephase habe ich genutzt, mich durch verschiedene andere Künstler-Blogs zu lesen und dort u.a. einen nützlichen Tip gefunden -  nämlich, dass man den Rotring-Artpen statt mit den  herkömmlichen Tintenpatronen mit einem Konverter versehen und dadurch mit wasserfester Tusche zeichnen kann. Also habe ich mir diese für meine beiden Artpens bestellt und noch im Bett bzw. auf der Couch  ausprobiert. Dabei entstehen nun kleine Porträts im Skizzenbuch, die sich prima Aquarellieren lassen, ohne dass die Tusche verläuft.

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Das ist ein guter Weg Neues auszuprobieren, wenn die Zeit für größere Arbeiten fehlt und ich werde es auf verschiedenen Papierarten weiter fortführen.

In diesem Sinne bleibt weiter neugierig und colour your life…. ;-)

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Alle Jahre wieder….

kommt Weihnachten für viele Menschen vollkommen überraschend….

und so bleibt mir im Moment keine Zeit für ausgiebige Malsessions. Mein Atelier bleibt  seit Wochen ungeheizt, weil ich im vorweihnachtlichen Stress natürlich in unserer Firma verstärkt gebraucht werde, was wiederum auch gut und wichtig ist.

Allerdings fehlt es mir, einfach mal mehrere Tage so drauflos malen zu können. Was bleibt sind ein paar Stunden am Wochenende oder kleine Pausen mal zwischendurch. Dann gibt es ja auch noch die Zeit, die man mit Familie und Freunden verbringen möchte und die notwendigen persönlichen Vorbereitungen auf das Weihnachtsfest.

Zeit für einen Kinobesuch habe ich mir mit einer Freundin aber trotzdem genommen und wir waren beide begeistert von “Schiele – Der Tod und das Mädchen”  …einem atmosphärischen Film über das kurze Leben des Egon Schiele, herausragend gespielt von z.T, österreichischen Jungschauspielern. Am 15. Dezember kommt quasi als Gegenstück “Paula” , ein biografischer Film über Paula Modersohn-Becker in’s Kino und den wollen wir uns trotz Vorweihnachtsstress nicht entgehen lassen.

In meinem kleinen Home-Dachatelier habe ich aber zumindest das begonnene Porträt des letzten Blogeintrages beendet und ein Porträt von Barack Obama begonnen. Warum Obama?… Nun er war ja in den letzten Wochen seiner Amtszeit noch recht präsent in den unterschiedlichsten Medien und bei einem Fernsehauftritt war er da, der “magische” Moment, wenn irgendetwas in mir “Klick” macht und ich plötzlich das Bedürfnis habe, genau diese Person bzw. meine Sicht auf diese Person zu malen.

Und trotz Zeitmangels entstehen natürlich zwischendurch kleine Skizzen, ob beim Arztbesuch oder beim Zappen auf Youtube, wo man wunderbare schnelle Bewegungsabläufe skizzieren kann.

Hier also ein kleiner Querschnitt der nicht ganz so ergebnisreichen letzten Wochen:

oil on canvas, je 40 x 50

 

Schnelle Bewegungsskizzen aus Youtube:

 

Skizzen aus dem Wartezimmer:

Damit wünsche ich euch allen einen zauberhaften 2. Advent und nicht vergessen: color your life…..

 

 

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Wenn Malen leichter als Schreiben fällt…..

…sprechen die Bilder für sich

In den letzten Wochen  war mir wenig nach Reden oder Schreiben. Einige familiäre Probleme und schlaflose Nächte liessen mich jedesmal sprachlos vor  dem Blogeintrag kapitulieren.

Am besten geht es mir in solchen Momenten im Atelier, bei meinen Farben, Leinwänden und Pinseln und so ist doch auch einiges Zustande gekommen. Neben kleinen Acrylstudien und Kohlezeichnungen geht es weiter mit Ölmalerei und ich habe mir meine beiden Lieblingsmodelle, die auch jederzeit verfügbar sind wieder einmal vorgenommen. Es ist schon spannend zu sehen, wie sich auch die Arbeiten verändern. Gerade Jaques male ich nun seit mehr als 3 Jahren immer und immer wieder.

“cool, down II” ist inzwischen auch fertig (ich hatte es in einem früheren Blogbeitrag schon in progress vorgestelt:

2016-09-29 20.49.36

Schnelle, zeitlich begrenzte Acrylstudien machen immer aufs Neue Spass; auch von denen gab es schon einige in einem früheren Blogbeitrag:

Zu Hause auf der Couch abends beim Fernsehen gehen auch schnelle Skizzen in Graphit und Kohle:

Und das sind die beiden Ölbilder, an denen ich gerade arbeite:

Jaques005 Heike_2016_10_008

Und eine Zeichnung noch von heute etwas großformatiger 58 x 42 auf Kraftpapier.

David_2016

Ihr seht, ich bin nicht untätig und damit wünsche ich ein entspanntes und erholsames Wochenende und hoffentlich ohne weitere große Unterbrechung. Bleibt neugierig und color your life…. ;-)

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Wenn Golfen buchstäblich in’s Wasser fällt…

–ist Zeit für schnell und s…

Neeeeiiiiin…nicht schmutzig wie quick und dirty, zumindest würde ich darüber nicht öffentlich schreiben ;-)

Nachdem sich der Sommer pünktlich zum Wochenende verabschiedet hat und es wie aus Kannen goß und somit die geplanten Golfrunden buchstäblich ins Wasser fielen , habe ich  mich ganz einfach mit kleinen schnellen Skizzen oder Studien beschäftigt in einer sehr begrenzten Farbpalette. Weiß, Indigo, Siena gebrannt und karmesinrot…. mission possible – Mischen ist möglich bzw. war angesagt…aus diesen 3 Farben bekommt man ganz wunderbare Grautöne in den unterschiedlichsten Abstufungen.

  Beim Aufräumen und Sortieren  meines Zeichenschrankes letzte Woche fielen mir verschiedene Malkartonreste in unterschiedlicher Grammatur in die Hände, die ich maximal auf eine Größe von 20×15 cm zuschneiden konnte.

Nun bin ich ja eher der Liebhaber von großformatiger gestischer  Malerei. Kleine Formate verleiten mich zum Pingeln. Deshalb habe ich mir selbst Bedingungen gesetzt: Große Pinsel, keine Vorzeichnung und ein Zeitlimit pro Blatt und herausgekommen sind wunderbare kleine expressive Skizzen….seht selbst:

Diese Art der Kleinformate werde ich sicher bei schlechtem Wetter oder abends beim Fernsehen noch häufiger ausprobieren..  Also in diesem Sinne wie immer an dieser Stelle: color your life ;-)

 

 

 

 

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try and error…

oder…Versuch macht klug?

Ich bin ja momentan in einer Such- und Findungsphase und teste in den letzten Wochen vieles aus. 

Im Besonderen suche ich nach dem für mich idealen Malgrund für die Ölfarben. Begonnen habe ich auf MDF-Platten, dann auf einer größeren, irgendwann mal abgespannten, gekauften Leinwand, Malkarton, selbst grundierten Leinwänden und handgeschöpftem Büttenpapier und die Erfahrungen können unterschiedlicher nicht sein, wenn man es den Ergebnissen auch nicht anmerkt.

Auf der vorgrundierten gekauften Leinwand rutschte die Farbe regelrecht herum, ich hatte das Gefühl, dass die Ölfarbe gar nicht ins Gewebe eindringen und sich dort “festhalten” kann. Ähnlich waren die Erfahrungen auf den MDF-Platten und dem Zeichenkarton – auch hier die Oberflächen zu glatt und wenig griffig. Auf dem  600 g schweren Büttenpapier lässt sich die Ölfarbe kaum vermalen, und das Öl wird gefühlsmäßig förmlich aufgesaugt…da braucht es also noch mehr Farbschichten, als gewöhnlich…

Am besten funktionieren für mich momentan die selbstgrundierten Leinwände unterschiedlicher Grammatur. Auch kann ich da die Formate selber bestimmen.

Nun suche ich  gerade das Netz nach Erfahrungsberichten ab und werde vorerst bei den selbst grundierten Leinwänden bleiben…. bin aber auch für Ratschläge, Hinweise und eigene Erfahrungsberichte sehr dankbar…

Nachdem der Spätsommer ja noch einmal so richtig ausgeholt hat und bevor ich zu frustriert nach den unterschiedlichen Versuchen mit der Ölfarbe werde, habe ich mir mal einen Tag Auszeit genommen, einen Stadtbummel mit Besuch eines Eiscafés verbunden und dabei ein paar schnelle Skizzen beim peoplewatching gemacht. Spätestens dabei kommt man mit Kellnern und den Skizzierten ins Gespräch :-)

Für meinen nächsten Stadtbummel habe ich mir vorgenommen,mich mal urbansketching zu versuchen, sprich ein wenig Architektonisches zu zeichnen…. mal sehen, was dabei heraus kommt… Bis dahin geniesst die Sonne, vergesst nicht ausreichend zu Trinken bei der Hitze und : color your life ;-)

Ölfarbe auf MDF-Platte

2016-05-15 14.59.49-2 summer-is-back-001

gekaufte Leinwand:

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Zeichenkarton und Büttenpapier:

Artelier13-paintings-portrait-cool down-Dagmar-Kuechler-Erfurt-2016-08-002 2016-09-14 14.08.57

selbstgrundierte Leinwand:

Artelier13-paintings-portrait-cool down-Dagmar-Kuechler-Erfurt-2016-08-28-004 2016-09-14 13.28.18

Aus meinem Skizzenbuch:

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