Wenn Golfen buchstäblich in’s Wasser fällt…

–ist Zeit für schnell und s…

Neeeeiiiiin…nicht schmutzig wie quick und dirty, zumindest würde ich darüber nicht öffentlich schreiben ;-)

Nachdem sich der Sommer pünktlich zum Wochenende verabschiedet hat und es wie aus Kannen goß und somit die geplanten Golfrunden buchstäblich ins Wasser fielen , habe ich  mich ganz einfach mit kleinen schnellen Skizzen oder Studien beschäftigt in einer sehr begrenzten Farbpalette. Weiß, Indigo, Siena gebrannt und karmesinrot…. mission possible – Mischen ist möglich bzw. war angesagt…aus diesen 3 Farben bekommt man ganz wunderbare Grautöne in den unterschiedlichsten Abstufungen.

  Beim Aufräumen und Sortieren  meines Zeichenschrankes letzte Woche fielen mir verschiedene Malkartonreste in unterschiedlicher Grammatur in die Hände, die ich maximal auf eine Größe von 20×15 cm zuschneiden konnte.

Nun bin ich ja eher der Liebhaber von großformatiger gestischer  Malerei. Kleine Formate verleiten mich zum Pingeln. Deshalb habe ich mir selbst Bedingungen gesetzt: Große Pinsel, keine Vorzeichnung und ein Zeitlimit pro Blatt und herausgekommen sind wunderbare kleine expressive Skizzen….seht selbst:

Diese Art der Kleinformate werde ich sicher bei schlechtem Wetter oder abends beim Fernsehen noch häufiger ausprobieren..  Also in diesem Sinne wie immer an dieser Stelle: color your life ;-)

 

 

 

 

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try and error…

oder…Versuch macht klug?

Ich bin ja momentan in einer Such- und Findungsphase und teste in den letzten Wochen vieles aus. 

Im Besonderen suche ich nach dem für mich idealen Malgrund für die Ölfarben. Begonnen habe ich auf MDF-Platten, dann auf einer größeren, irgendwann mal abgespannten, gekauften Leinwand, Malkarton, selbst grundierten Leinwänden und handgeschöpftem Büttenpapier und die Erfahrungen können unterschiedlicher nicht sein, wenn man es den Ergebnissen auch nicht anmerkt.

Auf der vorgrundierten gekauften Leinwand rutschte die Farbe regelrecht herum, ich hatte das Gefühl, dass die Ölfarbe gar nicht ins Gewebe eindringen und sich dort “festhalten” kann. Ähnlich waren die Erfahrungen auf den MDF-Platten und dem Zeichenkarton – auch hier die Oberflächen zu glatt und wenig griffig. Auf dem  600 g schweren Büttenpapier lässt sich die Ölfarbe kaum vermalen, und das Öl wird gefühlsmäßig förmlich aufgesaugt…da braucht es also noch mehr Farbschichten, als gewöhnlich…

Am besten funktionieren für mich momentan die selbstgrundierten Leinwände unterschiedlicher Grammatur. Auch kann ich da die Formate selber bestimmen.

Nun suche ich  gerade das Netz nach Erfahrungsberichten ab und werde vorerst bei den selbst grundierten Leinwänden bleiben…. bin aber auch für Ratschläge, Hinweise und eigene Erfahrungsberichte sehr dankbar…

Nachdem der Spätsommer ja noch einmal so richtig ausgeholt hat und bevor ich zu frustriert nach den unterschiedlichen Versuchen mit der Ölfarbe werde, habe ich mir mal einen Tag Auszeit genommen, einen Stadtbummel mit Besuch eines Eiscafés verbunden und dabei ein paar schnelle Skizzen beim peoplewatching gemacht. Spätestens dabei kommt man mit Kellnern und den Skizzierten ins Gespräch :-)

Für meinen nächsten Stadtbummel habe ich mir vorgenommen,mich mal urbansketching zu versuchen, sprich ein wenig Architektonisches zu zeichnen…. mal sehen, was dabei heraus kommt… Bis dahin geniesst die Sonne, vergesst nicht ausreichend zu Trinken bei der Hitze und : color your life ;-)

Ölfarbe auf MDF-Platte

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gekaufte Leinwand:

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Zeichenkarton und Büttenpapier:

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selbstgrundierte Leinwand:

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Aus meinem Skizzenbuch:

2016-09-09 17.04.552016-09-09 17.04.19

 

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Vom Suchen und Finden…

oder der Weg ist das Ziel…

Das sind nur 2 von vielen verschiedenen Möglichkeiten in der Malerei. Wer glaubt, seinen Stil oder seine Handschrift in der Malerei gefunden zu haben,  ist im kreativen Sinne tot.

Miro zum Beispiel ging jeden Morgen stundenlang am Strand spazieren, und beobachtete, was das Meer angepült hatte, sammelte Muscheln, Steine und Strandgut und ging dann in sein Atelier  und spielte mit den Fundstücken. Am Abend ging er wieder nach draußen und beobachtete den Himmel um danach wieder im Atelier mit dem Beobachteten, Gefundenen zu spielen und zu experimentieren… Er war mit seinem Suchen und Finden auf dem Weg zu seinem Ziel ? Wer weiß…

Gerade dieses Spielen und Experimentieren ist für die Kreativität wichtig, der Mut auch zu Zerstören, um Neues zu entdecken oder zu erschaffen.

Ich experimentiere momentan auch und probiere Verschiedenes aus…..

Ölportrait auf Leinwand 100×100

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Porträtstudie Öl und Kohle auf Zeichenkarton

100 x 70

2016-08-24 15.47.11

Im übrigen ist für kurze Zeit der Sommer zurück, ich würde jetzt auch gern am Meer spazieren gehen, aber mir muss die  Phantasie reichen…in diesem Sinne: colour your life ;-)

 

 

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Lebkuchen in Sicht?…

oder Sommer 2016…

Zumindest der August fing eher herbstlich an und zwischendurch nur immer mal ein kleiner Gruß vom eigentliche Sommer. Da wären Lebkuchen für’s Gemüt gar nicht so schlecht oder? Aber da ja dann das Hüftgold schon im Spätsommer zu wachsen begänne, habe ich mich lieber immer wieder mit Farben abgelenkt… Das ist für mich die beste Vorbeugung gegen wie auch immer gearteten blues…. und je nach Anteil Sonnenstunden werden meine Bilder unterschiedlich farblich, mal knallend wie die Sonne oder eher verhalten wie ein bedeckter Himmel ;-)

Zwischendurch immer mal ein Verweilen im Park oder Café und dann kommt das Skizzenbuch zum Einsatz.

Hier eine kleine Auswahl der letzten Wochen:

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hot, hot, summer……..

… Urlaub vom Malen ?

Sommer, Urlaub, Faulenzen…..oder auch nicht. Der Sommer zeigt sich in diesem Jahr nur sporadisch und Urlaub bzw. Faulenzen ist auch nicht in Sicht. Trotzdem lasse ich es momentan etwas ruhiger angehen mit der Malerei. Eine kleine Atempause tut der  Kreativität und Ideenfindung gut. Dafür sind Museen und Ausstellungen jetzt an der Reihe.

Und wenn es mich doch überkommt, dann ist auch schon mal eine Wochenlektion, die ich mir ja frei einteilen kann fällig oder schnelle Skizzen auf Papier oder dem Ipad.

Hier 2 Arbeiten zu freier Malerei auf Leinwand, jeweils 90 x 70:

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2 schnelle Portraitstudien in Mischtechnik, Acryl, Kohle und Ölpastell auf Papier je 70 x 50:

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und als letztes für heute die kleine Ipad-Studie mit ArtRage:

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in diesem Sinne…colour your life…..

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Golfen, Sammeln, Spielen, Malen ?….

Krähen, Raben, Bussarde, Federn!

…passt alles zusammen…

Beim Golfspielen letzte Woche habe ich während der Runden auf dem Platz mehrere Bussardfedern gefunden und eingesammelt. Ich bin eine leidenschaftliche Sammlerin, kann alles gebrauchen und irgendwie im Atelier bei meiner Malerei verwenden und diese schönen Federn waren einfach zu schade, um sie liegen zu lassen….

Hinzu kommt, dass ich mich ja gerade sehr intensiv mit Rabenvögeln beschäftige und mich dem Thema bereits  in Öl und Kohle annähere.. Also war es naheliegend, diese Bussardfedern als Zeichenwerkzeug zu benutzen und mit verschiedenfarbigen Zeichentuschen schnelle Studien anzufertigen. Ich habe die Kiele nicht beschnitten, sie werden allerdings durch die Tusche sehr schnell weich und fransen regelrecht aus, aber das macht die Tuschelinien unberechenbar und lebendig. Die Zeichnungen sind wieder ganz anders, als wenn man mit der Rohrfeder (also angeschnittenen Bambusfedern) arbeitet.

Jetzt überlege ich, wo ich hier in der Stadt evtl. richtige Gänse- oder Schwanenfedern herbekomme…vielleicht sind die ja etwas stabiler und halten ein paar Zeichnungen länger. Ich bin für Tipps dankbar, wünsche euch in diesem Sinne noch einen schönen Restsonntag und nicht vergessen: colour your life …. :-)

 

 

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Wie klein ist doch die Welt….

oder ein Wiedertreffen im www…

Blogger schreiben ja nicht nur über  ihre eigenen Ansichten, Erlebnisse oder Arbeit, sondern lesen auch fleissig kreuz und quer im www (woldwide web)….  Dabei stösst frau/man nicht nur auf immer neue, interessante Seiten und auf “virtuelle” Bekannte, sondern glückhaft auch auf Menschen, denen man schon im real life begegnet ist. So geschehen letzte Woche, als ich dem  Bloghinweis einer Facebookfreundin folgte, der mich ansprach und interessierte. Ich hatte mich sofort in dem Blog  von  Gerrit Oppelland-Hampel, die in Spanien lebt,  festgelesen. Habe dann auch einen Kommentar hinterlassen und einige Zeit später kam hier auf meinem Blog ihre Anfrage, ob wir uns nicht kennen oder schon begegnet seien. Daraufhin habe ich ihre Seite noch etwas intensiver durchforstet und tatsächlich  haben wir vor einigen Jahren gemeinsam 1 Arbeitswoche lang an der Kunstakademie in Bonn gearbeitet. Gerrit war ein Studienjahr weiter als ich und hat eine Arbeitswoche in meiner Studiengruppe  nachgeholt. In besagter Woche haben wir erstmalig auf großen Formaten (175 x 150) gemalt. Natürlich wurden in der einen Woche die angefangenen Arbeiten nicht fertig.  Ich habe ihre damaligen Bilder sogar noch auf meinem PC gefunden und war natürlich ebenso wie sie gespannt, wie das Endergebnis geworden ist.  Dieses zufällige Wiedertreffen im Netz hat mich riesig gefreut  und es ist spannend zu sehen , wie sich Künstlerkollegen weiter entwickeln und erneut an ihrem Schaffen teilhaben zu können.  Nun folgen wir uns gegenseitig auf unseren Blogs und ich werde sicher irgendwann einen Abstecher nach Spanien  einplanen, schon allein um ebenfalls das Künstlerdorf  Gaucin zu besuchen, von dem Gerrit so anschaulich in ihrem Blog berichtet hat.

Von mir gibt es heute nur ein paar schnelle Skizzen zu der Serie Krähen bzw. Rabenvögel und die letzten Wochenlektionen freie Landschaften…..

in diesem Sinne bleibt weiterhin  neugierig und colour your life…. :-)

 

Wochenlektion: free landscapes…

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Wochenlektion: Winterwald…

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