Alle Jahre wieder….

kommt Weihnachten für viele Menschen vollkommen überraschend….

und so bleibt mir im Moment keine Zeit für ausgiebige Malsessions. Mein Atelier bleibt  seit Wochen ungeheizt, weil ich im vorweihnachtlichen Stress natürlich in unserer Firma verstärkt gebraucht werde, was wiederum auch gut und wichtig ist.

Allerdings fehlt es mir, einfach mal mehrere Tage so drauflos malen zu können. Was bleibt sind ein paar Stunden am Wochenende oder kleine Pausen mal zwischendurch. Dann gibt es ja auch noch die Zeit, die man mit Familie und Freunden verbringen möchte und die notwendigen persönlichen Vorbereitungen auf das Weihnachtsfest.

Zeit für einen Kinobesuch habe ich mir mit einer Freundin aber trotzdem genommen und wir waren beide begeistert von “Schiele – Der Tod und das Mädchen”  …einem atmosphärischen Film über das kurze Leben des Egon Schiele, herausragend gespielt von z.T, österreichischen Jungschauspielern. Am 15. Dezember kommt quasi als Gegenstück “Paula” , ein biografischer Film über Paula Modersohn-Becker in’s Kino und den wollen wir uns trotz Vorweihnachtsstress nicht entgehen lassen.

In meinem kleinen Home-Dachatelier habe ich aber zumindest das begonnene Porträt des letzten Blogeintrages beendet und ein Porträt von Barack Obama begonnen. Warum Obama?… Nun er war ja in den letzten Wochen seiner Amtszeit noch recht präsent in den unterschiedlichsten Medien und bei einem Fernsehauftritt war er da, der “magische” Moment, wenn irgendetwas in mir “Klick” macht und ich plötzlich das Bedürfnis habe, genau diese Person bzw. meine Sicht auf diese Person zu malen.

Und trotz Zeitmangels entstehen natürlich zwischendurch kleine Skizzen, ob beim Arztbesuch oder beim Zappen auf Youtube, wo man wunderbare schnelle Bewegungsabläufe skizzieren kann.

Hier also ein kleiner Querschnitt der nicht ganz so ergebnisreichen letzten Wochen:

oil on canvas, je 40 x 50

 

Schnelle Bewegungsskizzen aus Youtube:

Skizzen aus dem Wartezimmer:

Damit wünsche ich euch allen einen zauberhaften 2. Advent und nicht vergessen: color your life…..

 

 

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Wenn Malen leichter als Schreiben fällt…..

…sprechen die Bilder für sich

In den letzten Wochen  war mir wenig nach Reden oder Schreiben. Einige familiäre Probleme und schlaflose Nächte liessen mich jedesmal sprachlos vor  dem Blogeintrag kapitulieren.

Am besten geht es mir in solchen Momenten im Atelier, bei meinen Farben, Leinwänden und Pinseln und so ist doch auch einiges Zustande gekommen. Neben kleinen Acrylstudien und Kohlezeichnungen geht es weiter mit Ölmalerei und ich habe mir meine beiden Lieblingsmodelle, die auch jederzeit verfügbar sind wieder einmal vorgenommen. Es ist schon spannend zu sehen, wie sich auch die Arbeiten verändern. Gerade Jaques male ich nun seit mehr als 3 Jahren immer und immer wieder.

“cool, down II” ist inzwischen auch fertig (ich hatte es in einem früheren Blogbeitrag schon in progress vorgestelt:

2016-09-29 20.49.36

Schnelle, zeitlich begrenzte Acrylstudien machen immer aufs Neue Spass; auch von denen gab es schon einige in einem früheren Blogbeitrag:

Zu Hause auf der Couch abends beim Fernsehen gehen auch schnelle Skizzen in Graphit und Kohle:

Und das sind die beiden Ölbilder, an denen ich gerade arbeite:

Jaques005 Heike_2016_10_008

Und eine Zeichnung noch von heute ezwas großformatiger 58 x 42 auf Kraftpapier.

David_2016

Ihr seht, ich bin nicht untätig und damit wünsche ich ein entspanntes und erholsames Wochenende und hoffentlich ohne weitere große Unterbrechung. Bleibt neugierig und color your life…. ;-)

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Wenn Golfen buchstäblich in’s Wasser fällt…

–ist Zeit für schnell und s…

Neeeeiiiiin…nicht schmutzig wie quick und dirty, zumindest würde ich darüber nicht öffentlich schreiben ;-)

Nachdem sich der Sommer pünktlich zum Wochenende verabschiedet hat und es wie aus Kannen goß und somit die geplanten Golfrunden buchstäblich ins Wasser fielen , habe ich  mich ganz einfach mit kleinen schnellen Skizzen oder Studien beschäftigt in einer sehr begrenzten Farbpalette. Weiß, Indigo, Siena gebrannt und karmesinrot…. mission possible – Mischen ist möglich bzw. war angesagt…aus diesen 3 Farben bekommt man ganz wunderbare Grautöne in den unterschiedlichsten Abstufungen.

  Beim Aufräumen und Sortieren  meines Zeichenschrankes letzte Woche fielen mir verschiedene Malkartonreste in unterschiedlicher Grammatur in die Hände, die ich maximal auf eine Größe von 20×15 cm zuschneiden konnte.

Nun bin ich ja eher der Liebhaber von großformatiger gestischer  Malerei. Kleine Formate verleiten mich zum Pingeln. Deshalb habe ich mir selbst Bedingungen gesetzt: Große Pinsel, keine Vorzeichnung und ein Zeitlimit pro Blatt und herausgekommen sind wunderbare kleine expressive Skizzen….seht selbst:

Diese Art der Kleinformate werde ich sicher bei schlechtem Wetter oder abends beim Fernsehen noch häufiger ausprobieren..  Also in diesem Sinne wie immer an dieser Stelle: color your life ;-)

 

 

 

 

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try and error…

oder…Versuch macht klug?

Ich bin ja momentan in einer Such- und Findungsphase und teste in den letzten Wochen vieles aus. 

Im Besonderen suche ich nach dem für mich idealen Malgrund für die Ölfarben. Begonnen habe ich auf MDF-Platten, dann auf einer größeren, irgendwann mal abgespannten, gekauften Leinwand, Malkarton, selbst grundierten Leinwänden und handgeschöpftem Büttenpapier und die Erfahrungen können unterschiedlicher nicht sein, wenn man es den Ergebnissen auch nicht anmerkt.

Auf der vorgrundierten gekauften Leinwand rutschte die Farbe regelrecht herum, ich hatte das Gefühl, dass die Ölfarbe gar nicht ins Gewebe eindringen und sich dort “festhalten” kann. Ähnlich waren die Erfahrungen auf den MDF-Platten und dem Zeichenkarton – auch hier die Oberflächen zu glatt und wenig griffig. Auf dem  600 g schweren Büttenpapier lässt sich die Ölfarbe kaum vermalen, und das Öl wird gefühlsmäßig förmlich aufgesaugt…da braucht es also noch mehr Farbschichten, als gewöhnlich…

Am besten funktionieren für mich momentan die selbstgrundierten Leinwände unterschiedlicher Grammatur. Auch kann ich da die Formate selber bestimmen.

Nun suche ich  gerade das Netz nach Erfahrungsberichten ab und werde vorerst bei den selbst grundierten Leinwänden bleiben…. bin aber auch für Ratschläge, Hinweise und eigene Erfahrungsberichte sehr dankbar…

Nachdem der Spätsommer ja noch einmal so richtig ausgeholt hat und bevor ich zu frustriert nach den unterschiedlichen Versuchen mit der Ölfarbe werde, habe ich mir mal einen Tag Auszeit genommen, einen Stadtbummel mit Besuch eines Eiscafés verbunden und dabei ein paar schnelle Skizzen beim peoplewatching gemacht. Spätestens dabei kommt man mit Kellnern und den Skizzierten ins Gespräch :-)

Für meinen nächsten Stadtbummel habe ich mir vorgenommen,mich mal urbansketching zu versuchen, sprich ein wenig Architektonisches zu zeichnen…. mal sehen, was dabei heraus kommt… Bis dahin geniesst die Sonne, vergesst nicht ausreichend zu Trinken bei der Hitze und : color your life ;-)

Ölfarbe auf MDF-Platte

2016-05-15 14.59.49-2 summer-is-back-001

gekaufte Leinwand:

Artelier13-paintings-portrait-not-so-sweet-Dagmar-Kuechler-Erfurt-2016-08-009

Zeichenkarton und Büttenpapier:

Artelier13-paintings-portrait-cool down-Dagmar-Kuechler-Erfurt-2016-08-002 2016-09-14 14.08.57

selbstgrundierte Leinwand:

Artelier13-paintings-portrait-cool down-Dagmar-Kuechler-Erfurt-2016-08-28-004 2016-09-14 13.28.18

Aus meinem Skizzenbuch:

2016-09-09 17.04.552016-09-09 17.04.19

 

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Vom Suchen und Finden…

oder der Weg ist das Ziel…

Das sind nur 2 von vielen verschiedenen Möglichkeiten in der Malerei. Wer glaubt, seinen Stil oder seine Handschrift in der Malerei gefunden zu haben,  ist im kreativen Sinne tot.

Miro zum Beispiel ging jeden Morgen stundenlang am Strand spazieren, und beobachtete, was das Meer angepült hatte, sammelte Muscheln, Steine und Strandgut und ging dann in sein Atelier  und spielte mit den Fundstücken. Am Abend ging er wieder nach draußen und beobachtete den Himmel um danach wieder im Atelier mit dem Beobachteten, Gefundenen zu spielen und zu experimentieren… Er war mit seinem Suchen und Finden auf dem Weg zu seinem Ziel ? Wer weiß…

Gerade dieses Spielen und Experimentieren ist für die Kreativität wichtig, der Mut auch zu Zerstören, um Neues zu entdecken oder zu erschaffen.

Ich experimentiere momentan auch und probiere Verschiedenes aus…..

Ölportrait auf Leinwand 100×100

Artelier13-paintings-portrait-not-so-sweet-Dagmar-Kuechler-Erfurt-2016-08-009

 

Porträtstudie Öl und Kohle auf Zeichenkarton

100 x 70

2016-08-24 15.47.11

Im übrigen ist für kurze Zeit der Sommer zurück, ich würde jetzt auch gern am Meer spazieren gehen, aber mir muss die  Phantasie reichen…in diesem Sinne: colour your life ;-)

 

 

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Lebkuchen in Sicht?…

oder Sommer 2016…

Zumindest der August fing eher herbstlich an und zwischendurch nur immer mal ein kleiner Gruß vom eigentliche Sommer. Da wären Lebkuchen für’s Gemüt gar nicht so schlecht oder? Aber da ja dann das Hüftgold schon im Spätsommer zu wachsen begänne, habe ich mich lieber immer wieder mit Farben abgelenkt… Das ist für mich die beste Vorbeugung gegen wie auch immer gearteten blues…. und je nach Anteil Sonnenstunden werden meine Bilder unterschiedlich farblich, mal knallend wie die Sonne oder eher verhalten wie ein bedeckter Himmel ;-)

Zwischendurch immer mal ein Verweilen im Park oder Café und dann kommt das Skizzenbuch zum Einsatz.

Hier eine kleine Auswahl der letzten Wochen:

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hot, hot, summer……..

… Urlaub vom Malen ?

Sommer, Urlaub, Faulenzen…..oder auch nicht. Der Sommer zeigt sich in diesem Jahr nur sporadisch und Urlaub bzw. Faulenzen ist auch nicht in Sicht. Trotzdem lasse ich es momentan etwas ruhiger angehen mit der Malerei. Eine kleine Atempause tut der  Kreativität und Ideenfindung gut. Dafür sind Museen und Ausstellungen jetzt an der Reihe.

Und wenn es mich doch überkommt, dann ist auch schon mal eine Wochenlektion, die ich mir ja frei einteilen kann fällig oder schnelle Skizzen auf Papier oder dem Ipad.

Hier 2 Arbeiten zu freier Malerei auf Leinwand, jeweils 90 x 70:

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2 schnelle Portraitstudien in Mischtechnik, Acryl, Kohle und Ölpastell auf Papier je 70 x 50:

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und als letztes für heute die kleine Ipad-Studie mit ArtRage:

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in diesem Sinne…colour your life…..

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