fuck you cancer…

ist ein Fotoprojekt der Düsseldorfer Fotografin Beate Knappe

In diesem Projekt fotografiert sie Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind. Es sind Mutmachportraits und sie zeigen Frauen, die durch die Behandlung ihre Haare verloren haben. Ziel von Beate Knappe ist es, in sensiblen Aufnahmen die Kraft, Stärke, Verletzlichkeit und Schönheit jeder dieser Frauen zu zeigen, die den Kampf gegen den Krebs aufgenommen haben.

Im September plant sie eine Ausstellung mit eben diesen Portaitaufnahmen, um betroffenen Frauen Mut zu machen, ihnen ein winziges Stück der Angst vor den Folgen der Chemo zu nehmen. Konzipiert ist das ganze als Wanderausstellung. Um dieses Projekt realisieren zu können hat Beate Knappe ein crowfundingproject gestartet, mit dessen Hilfe sie um materielle Unterstützung wirbt. Jeder Euro ist willkommen und sie hofft auf zahlreiche Unterstützer. Ich bin schon einige Jahre Fan der schwarzweiß – Fotografin aus Düsseldorf und da in meiner eigenen Familie Krebserkrankungen gehäuft auftraten  und 3 meiner Angehörigen den Kampf verloren,  hat mich dieses Projekt besonders berührt.

Die achtsame, emphatische und sensible Art, die die Arbeiten der Künstlerin ausstrahlen weckten den Wunsch, ja geradezu das Bedürfnis in mir, mich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. So kam der Kontakt mit Beate Knappe zustande und inzwischen unterstützen wir ihr Projekt u.a. auch mit der Herstellung entsprechender Flyer.

Beate erlaubte mir, ihre Fotos zu nutzen und so entstand in den letzen Tagen eine erste Arbeit, der Versuch einer malerischen Umsetzung. Ich habe versucht, meine Empfindungen für diese Frauen und ihre Schicksale mit meinen malerischen Möglichkeiten auszudrücken.  Ich wusste nicht, ob es mir gelingen wird, die innere Stärke und Schönheit der  betroffenen Frauen wiederzugeben. Aber für mich ist  diese Arbeit gleichzeitig eine Aufarbeitung mit meinen eigenen Verlusten und für diese Möglichkeit danke ich sowohl Beate Knappe als auch allen Frauen, die an diesem Projekt mitarbeiten und bitte an dieser Stelle um eine zahlreiche Unterstützung des crowfundingprojects.

Da ich das Bild ebenfalls überwiegend fast in schwarz-weiß und einem Format von 40×120 angelegt habe, dazu in Öl lässt es sich schwer fotografieren. Das Video vermittelt hoffentlich einen kleinen Eindruck:

 

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Ein sinnliches Vergnügen…. a sensual pleasure…

am langen Pfingstwochenende – oder in Ölfarben schwelgen

Da ich aufgrund der Rohrverstopfungsaktion in der vorletzten Woche im Atelier noch nicht wieder richtig arbeiten kann, habe ich mir die Wochenenden für die Malerei reserviert und da kommt mir die Schafskälte mit ihren Wetterkapriolen gerade recht.

Wieso habe ich so lange nicht mit Ölfarben gemalt, wo es doch geradezu ein sinnliches Vergnügen ist, die Geschmeidigkeit und Konsistenz  auf der Leinwand zu spüren. Aber ich habe ja auch meine  Liebe erst in meinen reiferen Jahren entdeckt ;-) und so stürze ich mich mit Begeisterung auch in diese Leidenschaft…..

Hier kommen die nächsten Ergebnisse, obwohl die  Fotos die Farbbrillanz und Tiefe der Bilder nicht wiedergeben können…

Euch allen noch ein schönes Pfingstfest, macht das Beste daraus und nicht vergessen: color your life! ;-)

Hier also Jimi Hendrix V und “summer is back I”

Eine kleine Slideshow zu “summer is back II”

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Und hier noch eine schnelle Studie, ohne Vorzeichnung, direkt auf der Leinwand entwickelt…

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Wenn man sprichwörtlich in “Sch…” packt

vergeht einem das Lachen…

So geschehen heute Morgen in meinem Atelier.

Beim Betreten stinkt es erbärmlich nach Fäkalien und der Ursache auf den Grund gehend, stehe ich ohne Vorwarnung vor einem ständig überlaufenden Klobecken, aus dem heraus läuft, was man sich nicht mal vorstellen, geschweige denn sehen oder riechen möchte. Einer sprintet sofort zum Telefon, um die Hausverwaltung über den Notfall zu unterrichten und ich suche krampfhaft nach Brauchbarem, um ein Hineinlaufen des Übels in das Atelier aus dem WC-Bereich zu verhindern.

Darf man eigentlich morgens um 9.00 Uhr schon nach einem Schnaps verlangen? Mir wäre danach gewesen, nur um den Brechreiz zu bekämpfen.

Stand jetzt um 14.30 Uhr ist, der Rohrnotdienst hat erstmal das Gröbste abgesaugt, Klobecken entfernt und die Verstopfung beseitigt. Das ebenfalls im Keller ausgetretene Abwasser ebenfalls abgepumpt und ich habe den Mietern im Haus Entwarnung gegeben, dass Wasser wieder benutzt werden kann.

Nun warten wir bei offenen Türen und Fenstern darauf, ob so kurz vor dem Feiertag die Hausverwaltung es noch schafft,  einen Reinigungstrupp vorbei schickt oder wir damit allein klar kommen müssen.

Das einzig Positive, was ich dabei sehen kann ist, dass wir Glück im Unglück hatten und es heute passiert ist und nicht evtl. Morgen. Dann hätten wir am Freitag wahrscheinlich Atelier und Ladenlokal nur noch in die Luft sprengen können.

Ich bin so bedient, das kann ich gar nicht beschreiben….sorry, aber das musste jetzt mal raus….

Dafür gibt es wenigstens noch zur Ablenkung meine am Montag fertiggestellten celebrities.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen schönen Feiertag, feucht oder fröhlich oder beides…macht das beste daraus und nicht verzagen: color your life!!

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1. Mai – Tag der Arbeit….?

und was liegt da näher als….

zu arbeiten?…. Aber Malen ist keine Arbeit, sondern mein ureigenstes Bedürfnis… und nachdem ich wieder an der Ölfarbe “geschnuppert habe”… lässt sie mich nicht los.

Also habe ich heute Leinwände gebaut und losgelegt. Der Gatte hatte sich die längst überfällige Fahrzeugbeschriftung für unser Firmenfahrzeug vorgenommen und so habe ich mich in mein Dachatelier verzogen, beide Dachfenster geöffnet und losgelegt….

Erinnerungen werden wach, an 1. Mai… Zwangseinfindung zur Kampfdemonstration früherer DDR-Jahre, es gab Bockwurst oder Fischbrötchen auf “Anwesenheitsmarke” und im Hinterkopf hatte ich die Checkliste für die Geburtstagsvorbereitungen zum Geburtstag meiner Tochter. Wenn ich Glück hatte und “Palmin” ergattert hatte, gab es den in Ostdeutschland auf allen Kindergeburtstagen heiss begehrten “Kalten Hund”…ein Schichtkuchen aus  Keksen mit Kakao-Kokosöl-Füllung…über Nacht im Kühlschrank gekühlt…der Grauen jedes Zahnarztes, aber von den Kindern heiss geliebt.

Und während mir der Geruch der Ölfarben und des Malmittels in die Nase steigt, steigen Erinnerungen an meinen Papa in mir hoch…. Ölfarbengeruch, den er mit nach Hause brachte…wenn er als unbeugsamer Selbständiger im DDR-System nach seinem Ein-Mann- Arbeitsalltag als Malermeister seine Arbeitssachen im Bad aufhängte.  “Ach Papi…ich wünschte Du könntest sehen, dass wenigstens eines deiner Kinder deine weitergegebenen Gene ausleben kann im  Hier und Jetzt.”

Ich bin dankbar dafür, dass ich es darf…..

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Sterben die Giganten aus?…

oder was ist eigentlich mit diesem Jahr 2016 los…

Es hat mich wie ein Tritt in die Magengrube getroffen….. noch hat man sich nicht von dem Schock erholt, dass David Bowie nicht mehr ist, da kommt die nächste Hiobsbotschaft vom plötzlichen Tod von Prince. Alles Musiker, die Musikgeschichte geschrieben haben und schon zu Lebzeiten Legenden waren. Darüber ist mir irgendwie die Lust am Blogschreiben vergangen und ich habe mich in meiner Malerei vergraben. Ausserdem galt es kurzfristig eine Ausstellung meiner Golfbilder im Golf Club Erfurt e.V. zu organisieren und in unserer Firma läuft auch nichts von allein.

Mit den Wochenaufgaben im Onlineseminar hinke ich etwas hinterher; habe aber nun auch wieder angefangen mit Ölfarben zu malen. Ich weiß gar nicht, warum ich da so lange drauf verzichtet habe und nicht schon viel eher bei den Portraits mit Öl gearbeitet habe. Die Farbbrillanz ist eine ganz andere und die Geschmeidigkeit der Farbe auf der Leinwand zu spüren ist Freude und Genuss pur.

Und nun lasse ich einfach meine Arbeiten der letzten 4 Wochen für sich sprechen, wünsche Euch allen ein frühlingshaftes Wochenende und nicht vergessen: colour your life ;-)

 

Und da die Wochenlektionen der letzen Wochen sich ebenfalls mit Porträts befasst haben, hier nun auch noch diese Ergebnisse:

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Ich, sich, Sicht, Gesicht?

was ist es nur, dass mich nicht davon loskommen lässt?…

Ich grüble und komme doch nicht zu einer eindeutigen Erkenntnis.  Sehr wahrscheinlich ist aber, dass mein Mentor und künstlerischer Freund  Rolf Schanko Recht hat, der in einer Laudatio zu einer meiner ersten Ausstellungen vor fast 10 Jahren meinte, meine Auseinandersetzung mit einem Thema grenze an Besessenheit, eine Besessenheit in positivem Sinne….

Die Auseinandersetzung mit einem Thema in endlosen Stunden des Beobachtens, Skizzierens im Strassencafe, auf einer Parkbank, im Restaurant, das Ansprechen von wildfremden Menschen um sie zu fotografieren oder skizzieren…. das macht die Faszination der Malerei für mich aus. Dieser eine, magische Moment, wo das Gefühl da ist, das will ich malen, das will ich festhalten, diesen Ausdruck, Mimik, Gestik  und wenn das auf der Leinwand, dem Skizzenbuch erscheint, ist ein Moment des absoluten Glücksempfindens.  Dann sind die Selbstzweifel, das Hinterfragen des Tuns vergessen, dann bin ich im Reinen mit mir selbst.

Und nachdem ich die verschiedenen Wochenaufgaben der vergangene 3 Wochen erledigt habe, geht es seit dieser Woche auch im Onlineseminar von Howdoyoukunst um Porträts.  Wen wundert es also, dass ich komplett im Portraitfieber bin :-)

Hier kommen noch die letzen Wochenaufgaben und ich zeige Euch ein paar neue Studien zum Thema “beards and tattoos”…

Woche 8: Amaryllis

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Woche 9: 2 stille Leben ;-)

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Über Instagram habe ich ein schwedisches Bartmodel kennengelernt und er ist meine momentane Muse…doch seht selbst Daniel Jansson:

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Und da das Osterwetter nun endlich verspricht, etwas wärmer und sonniger zu werden, tausche ich Pinsel und Stifte für die nächsten 2 Tage gegen die Golfschläger und freue mich auf eine erste Golfrunde in diesem Jahr…. Euch wünsche ich farbenfrohe Osterüberraschungen und nicht vergessen: colour your life ! ;-)

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“Steter Tropfen…

höhlt den Stein..” oder malt ein Portrait…

Allerdings ist es ein Versuchen, Verwerfen, Neubeginnen bis man die richtige Konsistenz der Farbe oder den richtigen Lack gefunden hat und die verschiedensten “Werkzeuge” ausprobiert hat, welche die Farbe in dünnen Linien fliessen lassen und eben nicht nur Tropfen erzeugen. Dabei hat diese Malerei , das Drippainting etwas Spielerisches, Meditatives, aber auch Nichtkalkulierbares und ähnlich wie in der Aquarellmalerei muss man mit  dem Ergebnis und den möglichen Fehlern arbeiten. Rückgängig lässt sich da nichts machen. Bei Öl- oder Acrylfarbe kann man übermalen, wegkratzen, auswaschen…das geht beim Drippen nicht. Es hat mit viel Übung und auch Glück zu tun, wie die Farbe fliesst, mal in ganz feinen, dann wieder in etwas stärkeren Linien oder Tropfen. Aber gerade das macht es so spannend. Auch macht es einen Unterschied, auf welchem Untergrund (Zeichenkarton, Aquarellpapier oder Leinwand) man arbeitet. So kann es eben  passieren, dass während des Trocknungsprozesses noch Linien ineinander laufen und das Ergebnis am nächsten Tag  anders aussieht. Auf alle Fälle ist es für mich eine sehr reizvolle Arbeit und mir schwebt vor, sie auch auf die Aktmalerei auszudehnen….

Link zum Video: “constant dripping paint a face and more”

Und wie im letzten Blogbeitrag versprochen, zeige ich Euch hier nun weitere Wochen-ergebnisse:

Woche 6: workers gloves…

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Woche 7: Alles Banane—;-)

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Nun bleibt mir nur noch, Euch einen guten Start in die neue Woche zu wünschen und : colour your life! ;-)

 

 

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